Hartlepool liegt an der Nordseeküste im Nordosten Englands, wo sich eine Hafenstadt mit maritimem Flair entwickelt hat. Eingebettet in die Region North East England schließt sie nördlich an die größere Konurbation Teesside an, mit der sie oft verbunden wird. Die Stadt blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, die bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht, als hier ein angelsächsisches Kloster entstand.
Die Wurzeln Hartlepools reichen bis zu einem im 7. Jahrhundert gegründeten Kloster, das von der späteren Äbtissin Hilda von Whitby geprägt wurde. Später diente der natürliche Hafen als wichtiger Stützpunkt für die Bischöfe von Durham und die englische Krone, besonders in den Kriegen gegen Schottland. Mauern aus dem 13. Jahrhundert und ein mittelalterliches Tor zeugen noch heute von dieser Zeit. Nach einem Bedeutungsverlust im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt durch den Kohlehandel im 19. Jahrhundert eine neue Blüte, als Eisenbahn und Hafenanlagen ausgebaut wurden.
Heute prägen historische Bauwerke wie die St. Hilda-Kirche und das Museumsschiff HMS Trincomalee das Stadtbild. Die Legende vom gehängten Affen, der für einen französischen Spion gehalten wurde, hat sogar ein Maskottchen des Fußballvereins Hartlepool United inspiriert. Die Stadt ist zudem für ihre sportlichen Traditionen bekannt, darunter der Rugby-Verein West Hartlepool R.F.C., und beherbergt ein aktives Kernkraftwerk.