Hausach liegt im Schwarzwald, eingebettet im Kinzigtal auf Höhen zwischen 232 und 952 Metern. Die Stadt befindet sich westlich der Mündung der Gutach in die Kinzig, etwa sieben Kilometer südlich des Brandenkopfs. Zusammen mit Wolfach und Haslach bildet sie ein gemeinsames Mittelzentrum im Ortenaukreis.
Die Wurzeln der Siedlung reichen weiter zurück als die Stadt selbst, denn das Umland war bereits durch bäuerliche Streusiedlungen wie Einbach besiedelt, das erstmals 1092 erwähnt wurde. Um 1220 entstand die Burg Husen, an deren Fuß sich später Hausach entwickelte, das 1259 erstmals urkundlich genannt wird. Lange gehörte die Stadt zum Fürstentum Fürstenberg und litt unter Truppendurchzügen und Plünderungen, besonders während des Dreißigjährigen Kriegs und späterer Konflikte. Erst mit dem Anschluss an Baden 1806 und dem Bau der Schwarzwaldbahn 1866 begann eine neue Ära.
Heute prägen die Schwarzwaldbahn als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und die katholische Prägung mit der Stadtkirche St. Mauritius das Bild. Die Partnerschaft mit der französischen Weinbaugemeinde Arbois verbindet Hausach mit einem Ort, der für sein Weinfest und die Heimat Louis Pasteurs bekannt ist. Die Stadt bewahrt zudem Spuren ihrer industriellen Vergangenheit, etwa durch das ehemalige Hammerwerk, das einst den Ort prägte.