Hazlov liegt im böhmischen Vogtland, eingebettet zwischen Fichtel- und Elstergebirge auf etwa 550 Metern Höhe. Der Ort erstreckt sich im Tal des Schladabachs, nahe der Verbindungsstraße zwischen Cheb und Aš. Nur wenige Kilometer östlich führt ein Grenzübergang nach Deutschland, während die oberfränkische Stadt Selb nur wenige Kilometer nordwestlich entfernt ist.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Zusammenhang mit einer Burg im frühen 13. Jahrhundert. Die Geschichte Hazlovs ist geprägt von wechselnden Lehensherren, darunter Adelsfamilien wie die von Kotzau und von Steinheim. Im 17. Jahrhundert entstand ein Schloss, das später zu einer Ruine verfiel und erst nach 1990 saniert wurde. Wirtschaftlich lebte der Ort lange von Landwirtschaft und Handwerk, bevor sich im 19. Jahrhundert Industrie ansiedelte.
Hazlov ist bekannt für seine historische Schlosskirche und die Spuren Goethes, der hier einst rastete. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile wie Steingrün und Hirschfeld, die das Bild des Ortes prägen. Ein Goethestein erinnert an den Dichter, der das Ascher Ländchen in einem Gedicht verewigte. Die Umgebung mit Wäldern und Bergen lädt zu Wanderungen ein.