Bad Brambach liegt im Vogtlandkreis und ist die südlichste Gemeinde Sachsens. Eingebettet in eine Quermulde am Röthenbach, der hier Fleißenbach heißt, grenzt der Ort im Westen, Süden und Osten an Tschechien. Als staatlich anerkannter Kurort gehört er zu den Sächsischen Staatsbädern und bildet mit Bad Elster eine Einheit. Plauen, die größte Stadt der Region, ist etwa 39 Kilometer entfernt.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1307, doch schon 1154 tauchte das Rittergeschlecht de Brantbuch auf. Lange Zeit stand Brambach unter der Herrschaft der Familien von Zedtwitz und von Schirnding und diente als kirchlicher Mittelpunkt. Ein Großbrand zerstörte 1842 Kirche und zahlreiche Häuser, doch der Wiederaufbau brachte den Wandel zur Musikinstrumentenmacherei mit sich. Die Entdeckung der Wettinquelle 1911 und ihre Nutzung als stärkste Radonquelle der Welt begründeten den Ruf als Heilbad. Der Kurbetrieb begann 1912, und 1922 erhielt der Ort den Titel Bad Brambach.
Heute prägen historische Kureinrichtungen und moderne Kliniken das Bild. Der Kurpark mit seinen radioaktiven Quellen ist ein zentraler Anziehungspunkt. Ein Heimatmuseum und eine Naturschutzstation zur Flussperlmuschel ergänzen das kulturelle Angebot. Sportlich ist der Ort durch den SSV Bad Brambach vertreten, der auf eine lange Tradition zurückblickt. Die umliegenden Berge boten einst sogar drei Skisprungschanzen.