Hemishofen liegt im Nordosten der Schweiz, im Kanton Schaffhausen, nahe der Grenze zu Deutschland. Die Gemeinde wird vom Rhein durchflossen, der hier die Landesgrenze markiert. Im Osten grenzt Hemishofen an deutsches Gebiet, während es im Westen und Süden von weiteren Schweizer Gemeinden umgeben ist.
Ursprünglich gehörte Hemishofen den Freiherren von Hohenklingen, die über Jahrhunderte die Gerichtsherrschaft ausübten. Im Zuge der Helvetischen Revolution wurde der Ort 1798 dem Kanton Schaffhausen zugeordnet, nachdem er zuvor unter Zürcher Herrschaft stand. Zwei tragische Ereignisse prägten das 20. Jahrhundert: 1944 kam es zu einem Minenunglück mit zehn Toten, und kurz darauf stürzte ein amerikanisches Kampfflugzeug nahe der Grenze ab.
Das heutige Wappen zeigt eine stilisierte Eiche, die an die einstigen Besitzer erinnert. Zwei Rheinbrücken verbinden Hemishofen mit der Umgebung, darunter eine Eisenbahnbrücke, die heute von einer Museumsbahn genutzt wird. Die Landschaft wird vom Wolkensteinerberg geprägt, der zu den Ausläufern des Randen gehört und Wanderern reizvolle Aussichten bietet.