Hippach liegt im hinteren Zillertal, westlich des Flusses Ziller, und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol. Die Gemeinde erstreckt sich über einen Schwemmkegel, an dessen steilen Hängen zahlreiche Weiler und Einzelhöfe verteilt sind. Der dicht besiedelte Schwendberg sowie die nördlich anschließenden Laimacher- und Gugglberge prägen das Landschaftsbild. Hippach bildet gemeinsam mit Ramsau und Schwendau den kulturellen und sportlichen Mittelpunkt der Region.
Der Name Hippach geht auf deutsche Ursprünge zurück und wurde erstmals im Jahr urkundlich erwähnt. Die Ortsteile Schwendberg, Laimach und Gugglberg tauchen in historischen Quellen zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert auf und unterstanden einst dem Erzbistum Salzburg. Eine Kirche in Hippach ist bereits für das 13. Jahrhundert belegt, doch ein Erdbeben zerstörte sie 1689 fast vollständig. Nach dem Wiederaufbau wurde Hippach 1891 zur eigenständigen Pfarre erhoben. Der Gemeindename wechselte im Laufe der Zeit, bis die heutige Bezeichnung 1973 nach der Eingemeindung Laimachs festgelegt wurde.
Hippach ist bekannt für seine touristische Bedeutung, darunter das ehemalige Bad und das Stille-Nacht-Museum, das an die Entstehung des Weihnachtsliedes erinnert. Die katholische Pfarrkirche, der Talbach-Wasserfall und die Zillertaler Höhenstraße zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Persönlichkeiten wie der Erzbischof von Salzburg oder die Geschwister Strasser stammen aus Hippach. Die Gemeinde ist verkehrlich gut angebunden, etwa durch die Zillertalbahn mit dem Bahnhof Ramsau-Hippach.