Hitzendorf liegt in der Weststeiermark, etwa zehn Kilometer westlich von Graz, eingebettet in die Täler von Lieboch und Söding. Das Gemeindegebiet wird von Hügelrücken durchzogen, die die beiden Täler trennen, während im Osten eine weitere Hügelkette den Übergang zum Grazer Becken bildet. Die Lieboch fließt westlich des Hauptorts durch das Gebiet, in das auch kleinere Bäche münden. Der höchste Punkt ist der Forstkogel mit über 600 Metern Höhe.
Die Gegend war bereits in der Altsteinzeit besiedelt, wie Funde in der Nähe belegen. Erste Spuren einer Besiedlung im heutigen Gemeindegebiet stammen aus der Jungsteinzeit, etwa durch ein Hügelgräberfeld. Später wurde das Gebiet Teil des keltischen Königreichs Noricum und schließlich des Römischen Reiches. Die erste urkundliche Erwähnung von Hitzendorf datiert um 1140, der Name geht auf einen althochdeutschen Personennamen zurück. Die Gemeinde entstand 1850, wurde 1967 zum Markt erhoben und entwickelte sich von einer bäuerlichen zu einer pendlergeprägten Gemeinde.
Hitzendorf ist bekannt für seine Schlösser, darunter Altenberg, Reiteregg und Schütting, die zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert erbaut wurden. Die Pfarrkirche Maria zu den drei Feichten geht auf das 15. Jahrhundert zurück und beherbergt Werke des Bildhauers Hans Brandstetter. Ein besonderes Highlight ist das Porsche Diesel Traktormuseum in Altreiteregg. Die Gemeinde verbindet ländlichen Charme mit guter Anbindung an Graz, etwa über die Steinberg-Straße, die autofreie Straßenfeste ermöglicht.