Die Großgemeinde Hofbieber liegt im Landkreis Fulda in Osthessen und erstreckt sich mit ihren 16 Ortsteilen über das Gebiet des Naturparks Hessische Rhön. Im Norden grenzt sie an Nüsttal, im Nordosten an die thüringische Stadt Geisa, im Osten an Tann und im Süden an Hilders und Poppenhausen. Im Westen verbindet sie sich mit Dipperz und Petersberg, während im Nordwesten Hünfeld benachbart ist.
Die Wurzeln der Gemeinde reichen bis in die Steinzeit zurück, als Jäger und Sammler das Gebiet durchstreiften. Später hinterließen Alemannen und Franken ihre Spuren, wobei der Name auf den Fluss Bieber zurückgeht. Das Kloster Fulda erhielt im 9. Jahrhundert Besitzungen in der Region, die später an Adelsgeschlechter wie die von Eberstein verlehnt wurden. Burgen wie Bieberstein prägten das Leben der Bauern, die Abgaben und Frondienste leisten mussten. Kriege, Pest und der Dreißigjährige Krieg brachten Leid und Bevölkerungsrückgang, doch langsam erholte sich die Gegend.
Heute besticht Hofbieber durch seine ländliche Idylle und historische Spuren. Die Milseburg mit ihrer Ringwallanlage erinnert an die Eisenzeit, während Burgen und Kirchen aus dem Mittelalter zeugen. Die Gemeinde verbindet ihre Vergangenheit mit einer lebendigen Gegenwart, geprägt von Natur und Tradition.