Hohenroda liegt in der hügeligen Landschaft der Kuppenrhön, nahe der Grenze zu Thüringen. Der Soisberg, höchster Punkt des Hessischen Kegelspiels, erhebt sich an der westlichen Gemarkungsgrenze. Die nächsten größeren Städte sind Bad Hersfeld im Nordwesten und Fulda im Südwesten.
Die erste urkundliche Erwähnung eines Ortsteils stammt aus dem Jahr 1232, als Mansbach erstmals genannt wurde. Die Ritter von Mansbach prägten lange Zeit die Region, bis ihre Burg 1274 bis 1286 zerstört und später wiederaufgebaut wurde. Im 17. Jahrhundert erwarb Johann von Geyso das Gut und ließ das Geyso-Schloss errichten. Der Name Hohenroda entstand Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Fabrikanten Adolf Hupertz, der hier ein Gut mit Herrenhaus anlegte. Seit 1971 trägt die Gemeinde diesen Namen, nachdem mehrere Dörfer zusammengeschlossen wurden.
Das Schloss Hohenroda beherbergt heute die Gemeindeverwaltung und prägt das Ortsbild. In Mansbach stehen eine barocke Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert und das „Blaue Schloss“ von 1569. Die Grasburg, eine mittelalterliche Anlage, und ein jüdischer Friedhof zeugen von der langen Geschichte. Heimatstuben in mehreren Ortsteilen und eine Grenzdokumentationsstelle erinnern an die Vergangenheit.