Hořičky liegt versteckt im Nordosten Tschechiens, wo sich sanfte Hügel über das Tal des Baches Válovický potok erheben. Südöstlich breitet sich der dichte Königreichwald aus, während im Norden Dörfer wie Kalousov und Křižanov nah sind. Im Osten grenzt es an Litoboř, im Süden an Újezdec und im Westen an Brzice. Die Gemeinde ist umgeben von kleinen Weilern wie Husí Krky und Končiny, die ihr ein ländliches Gepräge verleihen.
Erstmals taucht Hořičky 1357 in Urkunden auf, als es einem Ritter gehörte. Später wechselte es mehrfach die Besitzer, bis es schließlich Teil der Herrschaft Nachod wurde. Im 17. Jahrhundert entstand eine Schule, und eine neue Kirche wurde gebaut, die bald zu einem Wallfahrtsziel wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem beliebten Kurort, wo Heilpraktiker wie Antonín Pich mit Knochenbehandlungen Erfolge feierten. Später kamen Sanatorien hinzu, die Kurgäste anzogen.
Heute prägen barocke Bauwerke das Bild: die Kirche zum Heiligen Geist aus dem frühen 18. Jahrhundert und der danebenstehende Glockenturm, der teilweise aus alten Grabsteinen errichtet wurde. Ein Denkmal erinnert an den berühmten Naturheiler Pich, während eine Gedenktafel an den Schriftsteller Julius Zeyer erinnert. Die Kapelle in Křižanov und das Grabmal Pichs sind weitere Zeugnisse der Geschichte. Die Gemeinde lebt heute von ihrer ruhigen Lage und dem sanften Tourismus in der Region.