Hösbach liegt im Vorspessart, eingebettet zwischen Aschaffenburg und dem Fluss Aschaff, deren Nebenfluss Hösbach den Ort durchfließt. Der Rottenberg erhebt sich mit 408 Metern als höchster Punkt, während die tiefste Stelle an der Aschaff auf 134 Metern liegt. Der Markt grenzt im Nordosten an Rottenberg und im Westen an Goldbach, während Aschaffenburg nur wenige Kilometer entfernt ist.
Erstmals erwähnt wurde Hösbach im Jahr 1189 unter dem Namen Hostebach, als ein Hermann de Hostebach und sein Sohn in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs als Zeugen genannt wurden. Im 13. Jahrhundert verlor sich das Geschlecht der Hostebachs, doch der Name blieb. Das Frauenkloster Schmerlenbach, heute im Gemeindeteil Winzenhohl gelegen, erhielt 1218 das Patronatsrecht über die Hösbacher Kirche. Forsthöfe prägten später das Bild, bevor der Ort durch Eingemeindungen im 20. Jahrhundert wuchs.
Die katholische Pfarrkirche St. Johannes und die Wallfahrtskirche St. Michael sind prägende Bauwerke. Der Ort ist auch Heimat bekannter Persönlichkeiten wie dem Zen-Meister Willigis Jäger und dem Widerstandskämpfer Anton Gebler. Vereine wie der Ringerverein KSC Germania 07 Hösbach und das Hanns-Seidel-Gymnasium mit seinem Schulzentrum verleihen dem Markt sein Gepräge. Ein Freibad in Rottenberg und die Nähe zur Autobahn A3 runden das Bild ab.