Irschen liegt im Nordwesten Kärntens, eingebettet in die Zentralalpen. Die Gemeinde erstreckt sich am Fuß der Hohen Tauern, einer mächtigen Gebirgskette, die das Landschaftsbild prägt. Im Westen grenzt das Gebiet an Tirol, im Norden an Salzburg, während im Osten und Süden die Nachbargemeinden des Bezirks Spittal an der Drau folgen.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Mittelalter, als die Region unter der Herrschaft verschiedener Adelsgeschlechter stand. Irschen entwickelte sich im Schatten der nahen Berge und profitierte von seiner Lage an alten Handelswegen, die durch die Täler führten. Über Jahrhunderte lebte die Bevölkerung vor allem von der Landwirtschaft und dem Handel mit den umliegenden Tälern.
Heute ist Irschen bekannt für seine malerische Umgebung, die Wanderer und Naturliebhaber anzieht. Die Berge der Hohen Tauern bieten Möglichkeiten für alpine Touren und Wintersport. Der Ort selbst bewahrt traditionelle Bauweisen und Bräuche, die auf seine historische Vergangenheit verweisen.