Sehenswürdigkeiten in Kapuvár

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Rábaközi Múzeum
CivertanS CC BY-SA 4.0

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Sehenswürdigkeiten in Kapuvár

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Rábaközi Múzeum

Auf der Karte

Kapuvár liegt im Westen Ungarns, nahe der österreichischen Grenze, am Fluss Kis-Rába. Die Stadt ist umgeben von Gemeinden wie Osli und Veszkény und etwa 47 Kilometer von Győr entfernt. Ein kleiner Ortsteil namens Öntésmajor gehört ebenfalls zur Stadt.

Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Hallstattzeit, später hinterließen Römer und Awaren ihre Spuren. Der Name Kapuvár deutet auf eine historische Bedeutung als westliches Tor Ungarns hin und wurde erstmals 1162 erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, darunter die Familien Kanizsai und Nádasdy. Nach Zerstörungen im Kuruzenkrieg baute die Familie Esterházy das Schloss um, das jedoch im Schatten des berühmteren Schlosses Esterházy in Fertőd blieb.

Heute prägen das Schloss Esterházy, das Rábaközi Museum und die St. Anna-Kirche das Stadtbild. Wirtschaftlich ist Kapuvár durch Industrie und einen Industriepark geprägt, während Thermalbäder und die Nähe zum Nationalpark Fertő-Hanság den Tourismus fördern. Die Stadt ist zudem durch eine Eisenbahnlinie und eine Hauptstraße gut angebunden. Berühmte Persönlichkeiten wie der Ökonom Alexandre Lamfalussy oder der Olympiasieger Attila Ábrahám stammen von hier.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
9.974
Fläche
96,05 km²
Bezirk
Kapuvári járás
Website
kapuvar.hu

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