Kelkheim liegt im hessischen Main-Taunus-Kreis, eingebettet zwischen Frankfurter Stadtteilen im Südosten und dem Taunus im Nordwesten. Das Stadtgebiet erstreckt sich von der flachen Mainebene auf etwa 122 Metern Höhe bis zum bewaldeten Taunuskamm, wo der Eichkopf mit über 560 Metern die höchste Erhebung bildet. Durch die Gemarkung fließen mehrere Bäche wie der Liederbach und der Krebsbach, deren Täler heute unter Naturschutz stehen. Die Stadt ist von Nachbarorten wie Hofheim, Eppstein und Bad Soden umgeben und zählt zu den größeren Kommunen der Region.
Erstmals erwähnt wurden die heutigen Stadtteile bereits im 8. und 9. Jahrhundert, etwa Fischbach und Hornau. Kelkheim selbst taucht um 880 in Urkunden auf, doch als zusammenhängende Stadt entstand es erst 1938 durch die Zusammenlegung von Kelkheim, Münster und Hornau. Diese Eingemeindung erfolgte gegen den Willen der Bevölkerung, besonders in Münster, wo man die Eigenständigkeit zurückerlangte. Später kamen weitere Ortsteile wie Fischbach und Rossert hinzu, bis Kelkheim seine heutige Form erhielt.
Die Stadt besticht durch ihre abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Wiesen und renaturierten Bachläufen. Besonders die fünf Naturschutzgebiete wie das Rossert-Gebiet oder das Krebsbachtal prägen das Bild. Kelkheim ist zudem bekannt für seine historische Prägung, die sich in der Mischung aus alten Dorfkernen und neueren Siedlungsgebieten zeigt. Die umliegenden Berge bieten Wanderwege, während die Nähe zu Frankfurt wirtschaftliche Impulse setzt.