Kirchbach liegt im Gailtal zwischen den Gailtaler und den Karnischen Alpen, die hier die Grenze zu Italien bilden. Die Gemeinde besteht aus vier Katastralgemeinden und umfasst 31 Ortschaften.
Die Gegend war schon früh ein Zentrum des Bergbaus, und die Römer nutzten den Ort als Handelsplatz. Der Hauptort entstand um eine Kirche aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, die unter dem Patriarchat von Aquileja stand. Später prägten Adelsfamilien wie die Porcia und die Görz-Tiroler die Region, bis sie 1848 an die Fürsten von Porcia überging.
Heute ist Kirchbach eine Marktgemeinde mit mehreren Kirchen und Schlössern. Die Gailtalbahn verband das Tal einst mit der Eisenbahn, heute gibt es Busverbindungen nach Hermagor. Das Gemeindewappen erinnert an die Gail, die drei Vorgängergemeinden und die traditionelle Blockbauweise. Persönlichkeiten wie der Orgelbauer Jakob Ladstätter oder der Unternehmer Georg Essl I. stammen von hier.