Klášter liegt im Plzeňský kraj, eingebettet in eine hügelige Landschaft am nördlichen Ufer der Úslava. Der Ort breitet sich am Fuß des 536 Meter hohen Zelená hora aus und wird von einem Stausee, dem Klášterský rybník, geprägt. Südlich grenzt er an die Stadt Nepomuk, während im Westen und Osten kleinere Dörfer wie Prádlo oder Srby liegen.
Die Geschichte des Ortes beginnt mit der Gründung eines Zisterzienserklosters im Jahr 1144 durch Mönche aus Ebrach. Im April 1420 wurde das Kloster während der Hussitenkriege von Jan Žižkas Truppen zerstört und nicht wiederaufgebaut. Später ging der Besitz an Adlige über, die daraus die Herrschaft Grünberg formten. Heute prägen die Ruinen des Klosters mit ihren gotischen Fenstern und Arkaden das Bild des Dorfes.
Zu den markanten Bauwerken gehört das Schloss Zelená Hora auf dem gleichnamigen Berg, das als möglicher Fundort der Grünberger Handschrift gilt. Auf dem Dorfplatz steht eine Kapelle der Heiligen Margarethe aus dem Jahr 1861, und unterhalb des Schlosses erinnert eine Pietà-Figurengruppe an die Vergangenheit. Ein Denkmal für einen US-amerikanischen Piloten erinnert an ein Ereignis aus jüngerer Zeit. Die Umgebung lädt mit Wanderwegen und dem Stausee zum Verweilen ein.