Kloster Tempzin liegt im Norden des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern und erstreckt sich entlang des Mühlenbaches. Im Gemeindegebiet befinden sich mehrere Seen wie der Tempziner See, der Große Steedersee und der Neuhofer See, während im Süden das Feuchtgebiet Werdermoor liegt. Höchster Punkt ist eine namenlose Anhöhe mit etwa 67 Metern. Die Gemeinde grenzt im Norden an den Neuhofer See und im Süden an den Keezer See, während Brüel und Warin zu den nächstgelegenen Städten zählen.
Die heutige Gemeinde entstand 2016 durch die Fusion von Langen Jarchow und Zahrensdorf. Langen Jarchow wurde erstmals als Lehen erwähnt und gehörte später zum Kloster Tempzin, während Zahrensdorf 1238 urkundlich genannt wurde und zeitweise dem Geschlecht derer von Plessen unterstand. Beide Orte waren lange Teil des Großherzogtums Mecklenburg und gehörten nach 1945 zunächst zum Land Mecklenburg, später zum Bezirk Schwerin.
Bekannt ist die Gemeinde vor allem durch das ehemalige Kloster Tempzin, das 1222 vom Antoniter-Orden gegründet wurde. Erhalten sind ein gotisches Präzeptoreigebäude, eine spätgotische Klosterkirche und eine Friedhofsmauer mit Portal. In Zahrensdorf steht ein Hallenhaus unter Denkmalschutz, und die Naturlandschaft der Bibower Wiesen am Neuhofer See lädt zum Verweilen ein.