Konz liegt im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz, wo die Saar in die Mosel mündet. Etwa sieben Kilometer entfernt befindet sich Trier, die nächste größere Stadt. Im Stadtgebiet fließen der Konzer Bach und der Oberemmeler Bach, während die Landschaft vom Zusammenfluss der beiden Flüsse geprägt ist. Die Stadt gliedert sich in mehrere Ortsbezirke wie Filzen-Hamm, Kommlingen und Könen, die im Konzer Tälchen liegen.
Der Name Konz geht auf die römische Bezeichnung Contionacum zurück, die für eine spätrömische Kaiservilla stand. Eine prägende historische Episode war die Schlacht an der Konzer Brücke im Jahr 1675, in der kaiserliche Truppen ein französisches Heer besiegten. Später entwickelte sich Konz durch seine verkehrsgünstige Lage zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt, wo mehrere Linien zusammentrafen. Die Stadt wuchs durch Eingemeindungen im 20. Jahrhundert und wurde 1959 zur Stadt erhoben.
Konz besticht durch seine kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten wie das Freilichtmuseum Roscheider Hof, den Menhir „Weißer Wacken“ und die Ruinen der Kaiservilla. Moderne Kunst prägt das Stadtbild, darunter Skulpturen in Kreisverkehren und Entsorgungsmale von Friedrich Gräsel. Jährlich finden Feste wie das Rosenblütenfest oder das Wein- und Heimatfest statt. Die Stadt verbindet damit römische Geschichte, Eisenbahntradition und lebendige Gegenwart.