Trier liegt an der Mosel in einer weiten Talmulde, umgeben von bewaldeten Hängen und Weinbergen, die zu den Hochflächen von Hunsrück und Eifel überleiten. Der Fluss prägt das Stadtbild, während im Umland sanfte Hügel und ausgedehnte Wälder das Landschaftsbild bestimmen. Die Stadt ist von einer Reihe kleinerer Orte umgeben, darunter Konz und Igel, und grenzt nahe an Luxemburg.
Gegründet als römische Siedlung unter dem Namen Augusta Treverorum, blickt Trier auf eine über zweitausendjährige Geschichte zurück. In der Spätantike stieg die Stadt zur Residenz eines der vier römischen Kaiser auf und wurde zum politischen Zentrum des nordwestlichen Reichs. Später diente sie als kurfürstliche Residenz und wechselte nach der französischen Besetzung zu Preußen, bevor sie 1946 Teil von Rheinland-Pfalz wurde.
Trier ist berühmt für seine römischen Baudenkmäler, die seit 1986 zum UNESCO-Welterbe zählen, darunter die Porta Nigra, die Kaiserthermen und die Konstantinbasilika. Auch mittelalterliche Bauwerke wie der Trierer Dom und die Liebfrauenkirche gehören dazu. Als Sitz eines der ältesten Bistümer nördlich der Alpen und einer Universität prägt die Stadt bis heute Kultur und Bildung in der Region.