Krompach liegt eingebettet im Lausitzer Gebirge, wo der Krombacher Bach durch ein enges Tal fließt. Der Ort wird von bewaldeten Gipfeln umgeben, darunter der Plissenberg im Norden, an dessen Hang die Grenze zu Deutschland verläuft. Südlich erheben sich weitere, etwa 500 Meter hohe Erhebungen ohne markanten Kamm. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Krompach, Juliovka und Valy, wobei nur Krompach selbst als geschlossene Siedlungseinheit gilt.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1391 als Teil des Herrschaftsguts Mühlstein. Später prägte die Glasherstellung das Leben, nachdem 1687 eine Glashütte in Juliustal gegründet wurde. Auch die Heimweberei spielte eine wichtige Rolle. Seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich die Region zu einem beliebten Erholungsgebiet, wozu auch die Eröffnung eines Grenzübergangs nach Jonsdorf für Autos beitrug.
Besonders sehenswert ist die Kirche der Heiligen Vierzehn Nothelfer aus dem Jahr 1782 mit ihrer Rokoko-Kanzel. Drei geschützte Eiben und der Jánské kameny (Johannisstein) in der Nähe locken Naturliebhaber. Ein ehemaliges Wirtshaus beherbergt heute den Braugasthof Pivovar Krompach, der seit 2025 Besucher bewirtet. Wanderwege verbinden den Ort mit deutschen Kurorten wie Jonsdorf und Hain.