Krouna liegt in den Ausläufern der Saarer Berge, wo sich der Bach Krounka durch die Landschaft schlängelt. Südlich erhebt sich der Kořenný kopec mit seinen 667 Metern. Die Staatsstraße I/34 durchquert den Ort und verbindet ihn mit Hlinsko und Polička, während die Eisenbahnstrecke Svitavy–Žďárec u Skutče am Dorfrand vorbeiführt. Nachbarorte wie Hesiny und Lešany liegen im Norden, Svratouch und Chlumětín im Süden.
Erstmals erwähnt wurde der Ort als Grunaw superior zwischen 1349 und 1350, als Erzbischof Ernst von Pardubitz Dekanate im Bistum Litomyšl einrichtete. Krouna war ein Hufendorf der deutschen Kolonisation und unterstand der Herrschaft Richenburg. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Holzspielwarenfertigung, und das Dorf erhielt 1897 durch die Lokalbahn Zwittau–Polička–Skutsch einen Eisenbahnanschluss. 1976 wurden mehrere umliegende Orte eingemeindet, darunter Čachnov und Oldřiš.
Prägend sind die katholische Pfarrkirche des Erzengels Michael, die im 14. Jahrhundert entstand und im 18. Jahrhundert barock umgestaltet wurde. Die protestantische Kirche mit ihrem 52 Meter hohen Turm wurde 1891 nach Plänen von Franz Schmoranz errichtet. Ein Denkmal erinnert an das Eisenbahnunglück von 1995, bei dem 19 Menschen starben. Der Schriftsteller Gustav Roger Opočenský stammt aus Krouna.