Skuteč liegt im ostböhmischen Okres Chrudim, nordöstlich von Hlinsko. Die Stadt ist von einer hügeligen Landschaft umgeben, die von Granitsteinbrüchen geprägt ist. Mit seinen Ortsteilen wie Borek oder Nová Ves erstreckt es sich über ein größeres Gebiet.
Erstmals erwähnt wurde Skuteč im Jahr, als es zum Besitz der königlichen Kammer gehörte. Später erhielt es den Status einer Untertanenstadt und war Teil der Herrschaft Rychmburk. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Standort für Schuh- und Textilindustrie, während gleichzeitig der Granitabbau an Bedeutung gewann.
Besonders sehenswert sind das Zvěřina-Haus mit seinen historischen Gewölben aus dem 16. Jahrhundert sowie die gotische Dekanatskirche Mariä Himmelfahrt, die im 14. Jahrhundert entstand und später im Renaissance-Stil umgestaltet wurde. Die Stadtkirche Corpus Christi stammt aus dem späten 14. Jahrhundert und wurde nach Plänen des Prager Baumeisters Peter Loutka erbaut. Skuteč brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter den Komponisten Václav Jan Křtitel Tomášek und den Fotografen Jaromír Funke.