Kuks liegt in Tschechien an der Elbe, zwischen den Städten Jaroměř und Dvůr Králové. Der Ort entstand an einem Flussabschnitt, der für seine Goldfunde bekannt war.
Ursprünglich trug der Ort den Namen Kux und entwickelte sich ab dem späten 17. Jahrhundert zu einem beliebten Kurort, nachdem hier Mineralquellen entdeckt worden waren. Ein schweres Hochwasser der Elbe zerstörte 1740 große Teile der Kuranlagen, woraufhin der Badebetrieb eingestellt wurde. Berühmt wurde Kuks vor allem durch die barocke Hospitalanlage und die Naturgalerie Bethlehem bei Stanovice.
Das Hospital Kuks, erbaut zwischen 1707 und 1717 unter Franz Anton von Sporck, diente als Unterkunft für Kriegsveteranen und ältere Einwohner. Die Kirche des Komplexes besticht durch ihre imposante Fassade, entworfen von Giovanni Battista Alliprandi. Die Steinmetzarbeiten stammen von Giovanni Pietro della Torre, der hier sein letztes Werk schuf. Heute zieht der Ort mit seiner historischen Architektur und barocken Kunst viele Besucher an.