Kulmain liegt im Norden der Oberpfalz, eingebettet zwischen dem Steinwald und dem Fichtelgebirge. Ein Teil des Gemeindegebiets gehört zum Naturpark Fichtelgebirge, während die Gewässer nach unterschiedlichen Richtungen fließen: Die Fichtelnaab durchzieht den Osten, die Haidenaab nimmt den größeren Teil des Wassers aus dem Süden auf.
Der Ortsname geht auf slawische Wurzeln zurück und bedeutet so viel wie „Hügelbewohner“. Im Mittelalter gehörte Kulmain zum Kurfürstentum Bayern, wo es unter dem Rentamt Amberg und dem Landgericht Waldeck stand. Zwei Landsassengüter prägten das Leben im Ort, bis die Gemeinde im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen ihre heutige Form erhielt.
Besonders sehenswert sind das Schloss Kulmain und das ehemalige Schulgebäude in der Hauptstraße. Die umliegende Landschaft mit dem Rauhen Kulm und dem Armesberg bietet reizvolle Ausblicke. Unter den Persönlichkeiten der Gemeinde ragen der Paralympicssieger Gerd Schönfelder und der China-Missionar Nathanael Burger hervor. Seit 1988 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Purbach am Neusiedler See.