Trabitz liegt im nordwestlichen Teil der Oberpfalz, eingebettet im Tal der Haidenaab. Die Gemeinde gehört zum Landkreis Neustadt an der Waldnaab und ist Teil einer Verwaltungsgemeinschaft mit Pressath. Die Landschaft wird von sanften Hügeln und dem Fluss geprägt, der dem Ort seinen Namen gibt.
Die Besiedlung der Region begann im 12. Jahrhundert durch slawische Siedler. Trabitz selbst wurde erstmals im Zusammenhang mit zwei Eisenhämmern erwähnt, die im 14. Jahrhundert betrieben wurden. Über Jahrhunderte prägten Klöster und Adelsfamilien das Gebiet, darunter das Prämonstratenserkloster Speinshart und die Familie Hirschberg. Im Zuge der bayerischen Verwaltungsreformen des frühen 19. Jahrhunderts entstand die politische Gemeinde, die später durch Eingemeindungen erweitert wurde.
Heute ist Trabitz vor allem durch sein Vereinsleben bekannt, zu dem Feuerwehr, Gesangverein und Trachtenverein gehören. Einst war der französische Automobilzulieferer Faurecia ein wichtiger Arbeitgeber, doch das Werk wurde geschlossen. Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Feilershammer und Schloss Weihersberg zeugen von der historischen Bedeutung des Ortes. Ein Bahnhof verbindet Trabitz mit dem Schienennetz der Region.