Lofer liegt eingebettet im Pinzgauer Saalachtal, umschlossen von den Loferer und Reither Steinbergen sowie den Ausläufern der Chiemgauer Alpen. Der Ort befindet sich an der Stelle, wo der Loferbach in die Saalach mündet, und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Hier kreuzen sich die B311 aus Richtung Zell am See und Saalfelden mit der B178, die über den Pass Strub nach St. Johann in Tirol führt.
Schon früh taucht der Ort in Urkunden auf, doch erste Gebäudefundamente stammen bereits aus dem 14. Jahrhundert. Lofer diente als wichtige Relaisstation für erzbischöfliche Boten, die Nachrichten von Salzburg nach Venetien übermittelten. Ein verheerender Marktbrand zerstörte 1731 den Ort, doch er wurde wiederaufgebaut. Bekannt wurde Lofer auch als Kulisse für den Film „Agenten sterben einsam“.
Besonders sehenswert sind die katholische Pfarrkirche mit ihren Schutzheiligen Maria und Leonhard sowie die älteste Pestsäule des Landes aus dem Jahr 1564. Wanderwege wie der Triftsteig durch die Teufelsschlucht und die Mayrbergklamm laden zu Erkundungen ein. Regelmäßige Feste wie das Erntedankfest oder das Saalachtaler Bladlfest prägen das kulturelle Leben. Wirtschaftlich lebt der Ort vor allem von Landwirtschaft und Tourismus, mit über 2.500 Gästebetten und einem beliebten Freizeitbad.