Lorch liegt im oberen Remstal, eingebettet zwischen Schwäbisch Gmünd im Osten und Schorndorf im Westen, wo die Rems als rechter Nebenfluss des Neckars das Tal formt. Nördlich breitet sich der Schwäbisch-Fränkische Wald aus, während im Süden die Schwäbische Alb aufragt. Die Stadt ist Teil des Naturparks Schwäbisch-Fränkischer Wald und gehört zur Region Ostwürttemberg.
Die Wurzeln Lorchs reichen bis in die Römerzeit zurück, als hier ein Kastell zur Sicherung des Limes entstand. Später prägte das Kloster Lorch als Benediktinerabtei die Geschicke des Ortes, das von den Staufern gegründet wurde und als Hauskloster diente. Im Mittelalter entwickelte sich Lorch zum Marktort mit eigenem Gericht und Badestube, bevor die Reformation im 16. Jahrhundert die konfessionelle Landschaft veränderte.
Heute ist Lorch vor allem durch seine historische Bausubstanz und kulturelle Traditionen bekannt. Das Kloster Lorch und die evangelische Stadtkirche zeugen von der langen Geschichte. Berühmte Persönlichkeiten wie Friedrich Schiller und Eduard Mörike verbrachten hier prägende Lebensabschnitte. Die Stadt pflegt ihr Image als Luftkurort und bewirbt sich mit malerischer Lage und historischem Flair.