Lörrach liegt im äußersten Südwesten Deutschlands, wo der Schwarzwald in das Wiesental übergeht und die Grenze zur Schweiz berührt. Die Stadt wird vom Fluss Wiese durchzogen, der hier die „Grüne Grenze“ zu Riehen bildet, einem Schweizer Stadtteil. Am Rande des bebauten Gebiets erhebt sich der Tüllinger Berg, von dem aus man einen weiten Blick über das Rheinknie und die Nachbarstädte Weil am Rhein sowie Basel hat. Die Gemarkung reicht bis an die Eiserne Hand, einen Bergrücken, der als natürliche Landesgrenze dient.
Die erste Erwähnung Lörrachs stammt aus einer Zeit, als die Gegend noch von Wäldern und Weinbergen geprägt war. Später entwickelte sich der Ort zu einem regionalen Zentrum, das vom Handel über den Rhein und die nahe Schweiz profitierte. Die Burg Rötteln, einst Sitz der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg, prägte über Jahrhunderte die Geschichte der Stadt und ist heute ihr bekanntestes Wahrzeichen.
Besonders sehenswert ist die Burg Rötteln, die auf einer Anhöhe über der Stadt thront und als Symbol Lörrachs gilt. Der Tüllinger Berg bietet nicht nur eine malerische Aussicht, sondern auch ein großes Landschaftsschutzgebiet und Weinberge, in denen die Gutedelrebe angebaut wird. Die Stadt ist zudem ein Knotenpunkt für Wanderwege wie den Westweg und den Hebel-Wanderweg, die durch das grüne Umland führen.