Luque liegt im Süden Andalusiens, eingebettet zwischen dem Geopark Sierras Subbéticas und dem Bergland von Cabra. Das Karstgebirge prägt die Landschaft mit schroffen Felsen, tiefen Schluchten und Höhlen, während das Mittelmeerklima milde Winter und heiße Sommer bringt. Die Burg thront über dem Ort und zeugt von der maurischen Vergangenheit, während die Pfarrkirche La Asunción mit ihrer Renaissancefassade und barocken Innenausstattung beeindruckt.
Die Gemeinde blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis in die Römerzeit reicht. Die heutige Burg entstand im 9. Jahrhundert unter maurischer Herrschaft, bevor sie im 13. Jahrhundert unter Ferdinand III. umgebaut wurde. Die Pfarrkirche verdankt ihr heutiges Gesicht dem Baumeister Hernán Ruiz im 16. Jahrhundert und beherbergt Werke bedeutender Künstler wie Juan Martínez Montañés.
Ein besonderes Juwel ist das etwa fünf Kilometer entfernte Naturschutzgebiet Laguna del Conde, ein Salzsee, der als Rastplatz für Zugvögel dient. Der Dolmen de La Dehesa de la Lastra rundet das kulturelle und natürliche Angebot der Gemeinde ab. Wanderwege führen durch die umliegende Landschaft und erschließen die reiche Natur der Subbéticas.