Magenta liegt in der flachen Lombardei nahe Mailand, umgeben von Orten wie Corbetta und Boffalora sopra Ticino. Der Ticino fließt nicht weit entfernt, und die Gemeinde zählt mehrere tausend Einwohner. Die Landschaft ist geprägt von fruchtbaren Feldern, die seit jeher die Lebensgrundlage boten.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis in die Zeit der Insubrer zurück, doch erst die Römer prägten seinen Namen nach einer Festung. Im Mittelalter erlitt Magenta schwere Zerstörungen, einmal durch kaiserliche Truppen, ein anderes Mal im Kampf gegen die Mailänder Herrscher. Eine Legende erzählt von einem Schneesturm, der Heinrich VII. auf seinem Weg nach Mailand aufhielt. Später schenkte ein Visconti-Herrscher das Gebiet einem Kloster.
Heute ist Magenta vor allem durch die Schlacht von 1859 bekannt, die der Farbe Magenta ihren Namen gab. Berühmte Persönlichkeiten wie der Filmproduzent Carlo Ponti oder die heiliggesprochene Gianna Beretta Molla stammen von hier. Die Gemeinde pflegt zudem eine Partnerschaft mit einem französischen Ort gleichen Namens.