Maishofen liegt im Salzburger Land, genauer im Pinzgau, zwischen Zell am See, Saalfelden und Viehhofen am Eingang des Glemmtals. Der Ort breitet sich inmitten der Pinzgauer Grasberge aus, nicht weit vom Zeller See entfernt. Die Gemeinde umfasst dreißig Quadratkilometer, wobei fast die Hälfte bewaldet ist, ein Drittel landwirtschaftlich genutzt wird und ein kleiner Teil aus Almen besteht.
Die ersten Spuren einer Besiedlung reichen bis in die Bronzezeit zurück, doch die gezielte Erschließung begann mit den Bajuwaren zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wird Maishofen erstmals 1338 unter dem Namen Maisnhauen, der sich von einer gerodeten Waldfläche ableitet. Im 16. Jahrhundert wurde das Gebiet aufgeteilt, und im frühen 19. Jahrhundert gelangten die bischöflichen Besitzungen durch Säkularisation in private Hände.
Maishofen prägen vor allem seine historischen Schlösser, darunter Saalhof, Kammer und Prielau, die über Jahrhunderte immer wieder umgebaut und genutzt wurden. Die Pfarrkirche hl. Maria und die Filialkirche zur hl. Dreifaltigkeit in Prielau sind weitere bedeutende Bauwerke. Regelmäßige Kulturveranstaltungen, besonders im Sommer, sowie eine lebendige Vereinslandschaft machen den Ort attraktiv. Die umliegenden Grasberge und das Torfmoos in Lahntal-Kirchham, das unter Landschaftsschutz steht, bieten zudem reizvolle Naturerlebnisse.