Malchow ist eine Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern, die auf einer Insel im Malchower See liegt und von weiteren Seen wie der Müritz und dem Plauer See umgeben ist. Sie bildet ein Unterzentrum für ihre Umgebung und ist Verwaltungssitz eines Amtes mit acht weiteren Gemeinden. Seit 2005 trägt sie den Titel Luftkurort, und seit 2011 nennt sie sich offiziell Inselstadt.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die spätslawische Zeit zurück, doch erst im 12. Jahrhundert begann seine Christianisierung. 1235 erhielt Malchow die Stadtrechte und entwickelte sich zu einer bedeutenden Tuchmacherstadt, die von vier Patrizierfamilien geprägt wurde. Zwei verheerende Brände in den Jahren 1697 und 1721 veränderten das Stadtbild nachhaltig, bevor die Stadt durch Brückenbauten auf das umliegende Festland expandierte.
Heute prägen historische Bauwerke und die malerische Seenlandschaft das Bild Malchows. Die Stadt ist bekannt für ihre Verbindung zur Natur und ihre Rolle als kultureller Mittelpunkt der Region. Die umgebenden Endmoränen und Kreidevorkommen zeugen von einer bewegten geologischen Vergangenheit, die bis heute sichtbar ist.