Malečov liegt im Böhmischen Mittelgebirge, eingebettet zwischen den Bächen Suchý potok und Olešnický potok. Die Landschaft wird von markanten Erhebungen geprägt, darunter die Varta im Norden, die Kukla und die Trpasličí kameny im Süden sowie der Široký vrch und die Ostrý-Berge im Westen. Die Gemeinde befindet sich etwa sieben Kilometer südöstlich von Ústí nad Labem und nördlich von Litoměřice.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1057 als Hof Malse in einer Gründungsurkunde des Leitmeritzer Kapitels. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Name mehrfach, bevor sich die heutige Bezeichnung Malečov durchsetzte. Das Dorf gehörte verschiedenen Herrschaften, darunter den Herren von Salhausen und der Gutsherrschaft Schwaden. Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften wurde es 1850 eine eigenständige politische Gemeinde. Die deutsche Bevölkerung wurde nach 1945 vertrieben, und einige Ortsteile wie Němčí wurden eingemeindet.
Malečov besticht durch seine malerische Umgebung und historische Bauwerke. Dazu zählen eine Kapelle aus dem frühen 19. Jahrhundert am Fuße der Trpasličí kameny, eine Kirche in Proboštov, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, sowie mehrere Kapellen in den Ortsteilen. Die Gemeinde umfasst heute mehrere Dörfer und Ansiedlungen, darunter Březí, Čeřeniště und Pohoří.