Malente liegt im Herzen der Holsteinischen Schweiz, wo sich die Seen Dieksee und Kellersee ausbreiten. Die Schwentine entspringt hier und durchfließt den Ort, der am nordwestlichen Hang des Bungsbergs liegt. Die Gemeinde besteht aus drei Ortsteilen und neun Dorfschaften, darunter Bad Malente-Gremsmühlen, Neversfelde und Rachut.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Malente im Jahr. Ursprünglich von Wenden besiedelt, gehörte es später zum Hochstift Lübeck. Die Maria-Magdalenen-Kirche entstand ab. Nach der Säkularisation wechselte die Region mehrfach die Herrschaft, bis sie 1937 in den Kreis Ostholstein eingegliedert wurde. Die Entwicklung zum Kurort begann mit einem Sanatorium im Jahr, gefolgt von der Anerkennung als Kneippheilbad.
Besonders bekannt ist Malente für seine Seen und das Wildgehege, das heimische Tiere zeigt. Der Kurpark aus den 1960er Jahren zählt zu den jüngsten Gartendenkmälern des Landes. Historische Bauwerke wie die Maria-Magdalenen-Kirche und das Gut Rothensande prägen das Bild. Ein Gedenkbaum erinnert an die deutsche Einheit.