Malovice liegt in Südböhmen, etwa fünf Kilometer nordöstlich von Netolice, eingebettet in eine Teichlandschaft. Die Gemeinde mit ihren Ortsteilen wie Holečkov oder Podeřiště erstreckt sich auf einer Höhe von 411 Metern und wird von einer Eisenbahnstrecke durchzogen, die Zliv mit Netolice verbindet.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1315, doch prägend sind vor allem die urtümlichen Bauernhöfe im Stil des südböhmischen Bauernbarock. Einst sollte hier ein Kernkraftwerk entstehen, doch der Standort Temelín setzte sich später durch, obwohl bereits Verträge mit der Sowjetunion unterzeichnet waren. Im 19. Jahrhundert beherbergte Rábín eine Landwirtschaftsschule.
Besonders sehenswert sind die historischen Gehöfte in Malovice und Malovičky, die das ländliche Flair der Region bewahren. Die Landwirtschaftsschule in Rábín brachte mit Franz Horsky eine bedeutende Persönlichkeit hervor, der dort als Direktor wirkte.