Marbella liegt an der Costa del Sol in Andalusien, etwa 57 Kilometer südwestlich von Málaga. Die Stadt erstreckt sich entlang des Mittelmeers und grenzt im Landesinneren an Gemeinden wie Estepona und Mijas. Ihr Gemeindegebiet umfasst rund 117 Quadratkilometer und gliedert sich in Stadtteile wie Puerto Banús oder Nueva Andalucía. Mit einer vielfältigen Bevölkerung leben hier Menschen aus über 160 Nationen, darunter besonders viele Briten und Marokkaner.
Die Wurzeln Marbellas reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, doch als Handelsplatz wurde es von den Phöniziern gegründet. Später prägten Römer und Mauren die Gegend, deren Spuren sich in Ruinen und Ortsnamen erhalten haben. Im 19. Jahrhundert lebte die Stadt vom Zuckerrohranbau und Erzabbau, bevor der Tourismus Mitte des 20. Jahrhunderts zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor wurde. Prominente wie Aristoteles Onassis oder Audrey Hepburn machten Marbella zum Symbol für Glamour und Luxus.
Heute ist die Stadt bekannt für ihre Strände, Jachthäfen und das historische Zentrum mit der Kirche Iglesia de la Encarnación. Ein Wahrzeichen ist der Marbella-Bogen, ein modernes Tor, das in den 1990er-Jahren entstand. Daneben locken Museen, der Boulevard mit Dalí-Skulpturen und der Krokodilpark Besucher an. Die deutsche Gemeinde ist hier besonders stark vertreten, auch dank einer eigenen Schule in der Nähe.