Mladkov liegt im Adlergebirge, dort wo die Stille Adler ein enges Tal formt. Südwestlich des Ortes erhebt sich der Vysoký kámen, ein markanter Berg mit 842 Metern Höhe. Die Staatsstraße 312 verbindet Žamberk mit Králíky und durchquert den Ort, während die 311 von Lanškroun nach Deštné führt. Ein Grenzübergang bei Petrovičky führt nach Kamieńczyk in Polen. Im Norden grenzt Mladkov an Lichkov, im Süden an Dolany und Celné.
Die Besiedlung begann am Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert, als Bergleute in die waldreichen Gebiete kamen. Erzfunde zogen Siedler an, und 1367 wurde Wyskenstad erstmals erwähnt. Eine Feste entstand 1513 unter Jan von Žampach, und 1577 wurde der Ort als Städtchen bezeichnet. Die Grafen Althann prägten die Geschichte bis 1848, danach gehörte Mladkov zur Bezirkshauptmannschaft Senftenberg. Ein Eisenbahnanschluss kam 1898, und während des Zweiten Weltkriegs wurde der Ort dem Deutschen Reich eingegliedert. Nach 1945 folgten Vertreibungen und Neubesiedlungen.
Die frühbarocke Kirche Johannes des Täufers und die Statue des Hl. Johannes von Nepomuk zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Eine radioaktive Quelle, der Bildstock und die Überreste des Tschechoslowakischen Walls sind weitere Besonderheiten. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Dolany, Mladkov, Petrovičky und Vlčkovice. Berühmte Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Gudrun Pausewang stammen von hier.