Mohelnice liegt in einer sanften Senke an der March, wo der Grundbach einmündet. Die Stadt wird von Hügeln und Wäldern umgeben und ist etwa eine halbe Stunde von Olmütz entfernt. Im Norden grenzt sie an Květín und Libivá, im Osten an Moravičany und im Süden an Dolní Krčmy.
Erstmals taucht der Ort 1131 in einer Besitzliste des Olmützer Bischofs auf. Seit dem 13. Jahrhundert ist Mohelnice eine Stadt mit Magdeburger Recht. Kriege, Brände und Seuchen prägten ihre Geschichte, darunter die Hussitenzeit, der Dreißigjährige Krieg und mehrere Choleraepidemien. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Industriezentrum mit Fabriken für Metallwaren, Maschinen und Zucker.
Die Altstadt bewahrt mittelalterliche Spuren wie das Stadttor von 1540 und eine gotische Dekanatskirche. Ein jüdischer Friedhof aus dem 16. Jahrhundert erinnert an die untergegangene Gemeinde. Heute ist Mohelnice ein Verkehrsknotenpunkt mit Autobahnanschluss und einem Bahnhofsgebäude aus der Zeit der Industrialisierung.