Oelde liegt im südöstlichen Münsterland, umgeben von sanften Feldern und Wiesen. Die Stadt gehört zum Kreis Warendorf und grenzt im Norden an Beelen, im Osten an Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück. Mit etwa Einwohnern zählt sie zu den mittleren Städten der Region.
Erstmals erwähnt wurde Oelde im späten 9. Jahrhundert als „Ulithi im Dreingau“. Mehrfach zerstörten Brände den Ort, doch jedes Mal wurde er wiederaufgebaut. 1804 erhielt Oelde das Stadtrecht und entwickelte sich durch den Eisenbahnanschluss 1847 zu einem industriellen Zentrum. Bekannt wurde die Stadt auch durch die Geschichte vom Oelder Wind aus dem Jahr 1880.
Besonders sehenswert ist das Wasserschloss Haus Geist, erbaut im Stil der Lipperenaissance. Die katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zählt zu den ältesten der Diözese Münster. Jährlich lockt der Karnevalsumzug in Sünninghausen Besucher an, während das Pflaumenfest in Stromberg die Tradition des Obstanbaus feiert. Der Vier-Jahreszeiten-Park, entstanden aus der Landesgartenschau 2001, lädt mit seiner naturnahen Gestaltung zum Verweilen ein.