Oepping liegt im oberen Mühlviertel Oberösterreichs, wo bewaldete Höhenrücken über 700 Meter erreichen und der Ort selbst auf 629 Meter Höhe. Die Landschaft wird von sanften Hügeln geprägt, durchzogen von Bächen wie dem Krenbach im Nordosten und der Kleinen Mühl im Süden. Zwei Drittel der Gemeindefläche dienen der Landwirtschaft, während ein Viertel bewaldet ist.
Erstmals erwähnt wird Oepping 1314, als Ulrich von Krotenbach Lehen an das Kloster Passau übertrug. Eine Kapelle zu Ehren der Büßerin Maria Magdalena bestand bereits 1493, bevor 1695 die heutige Kirche entstand. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt, doch seit 1814 gehört er zu Oberösterreich. Schloss Götzendorf, erstmals 1180 als Sitz der Familie Götzendorfer erwähnt, wurde im 17. Jahrhundert zu einem Schloss ausgebaut und dient heute als Schule und Pfarrhaus.
Die katholische Pfarrkirche ist der heiligen Maria Magdalena geweiht und prägt das Ortsbild. Schloss Götzendorf und das Gemeindewappen mit Wolf und Wurzelstock erinnern an die historische Verbindung zum Bistum Passau. Persönlichkeiten wie der Politiker Johann Kraml stammen aus Oepping. Ein wichtiger Arbeitgeber ist die Lederwarenfabrik LERIPA, die Verschleißteile für die Papierindustrie herstellt und weltweit führend ist.