Olvera liegt in der Provinz Cádiz in Andalusien, eingebettet in die Route der weißen Dörfer. Der Ort breitet sich auf einem Hügel aus, wo eine Burgruine und eine Kirche stehen, die auf den Fundamenten einer früheren Moschee erbaut wurde. Umgeben ist der Kern von niedrigen, weißen Häusern, die das typische Bild prägen. Die Umgebung wird von ausgedehnten Olivenhainen und Feldern geprägt, die das ländliche Leben bestimmen.
Erstmals erwähnt wird Olvera in mittelalterlichen Quellen als wichtiger Punkt auf einer Schmugglerroute, die von Ronda nach Morón de la Frontera führte. Diese Verbindung spielte eine Rolle im Handel und in der lokalen Wirtschaft. Später entwickelte sich der Ort zu einem landwirtschaftlich geprägten Zentrum, das bis heute von der traditionellen Nutzung des Landes lebt.
Besonders auffällig sind die maurische Burg und die Kirche, die auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die weiße Architektur der Häuser verleiht dem Ort einen malerischen Charakter. Die umliegenden Felder und Haine bieten zudem Einblicke in die traditionelle Landwirtschaft der Region.