Omiš liegt im Süden Kroatiens an der Mündung der Cetina in die Adria und gehört zu Dalmatien. Die Stadt wird durch die Cetina in Altstadt und Neustadt geteilt, die über eine Brücke verbunden sind. Split, die nächstgrößere Stadt, befindet sich etwa 25 Kilometer westlich.
Die Gegend war schon früh besiedelt, in der Römerzeit gab es hier kleinere Siedlungen. Später herrschten die slawischen Narentaner, bevor Omiš im 12. Jahrhundert unter Fürst Nikola Kačić stand und als Piratennest bekannt wurde. Venedig eroberte die Stadt 1444 und prägte ihr heutiges dalmatinisch-venezianisches Aussehen. Ein bedeutendes Bauwerk aus dieser Zeit ist die altkroatische Kirche Sveti Petar am gegenüberliegenden Cetinaufer.
Omiš ist umgeben von der historischen Landschaft Poljica und bietet Zugang zu Festungen wie Mirabella und Starigrad. Ein Klettersteig führt zur Festung Fortica. Die Stadt lebt heute hauptsächlich vom Tourismus und ist für ihre malerische Lage an der Flussmündung bekannt.