Paseka liegt im Norden Mährens, eingebettet zwischen dem Niederen Gesenke und der Obermährischen Senke. Das Dorf erstreckt sich im Tal des Baches Teplička, umgeben von bewaldeten Hügeln wie dem Zvon oder der Vysoká Roudná. Im Norden grenzt es an Horní Dlouhá Loučka, im Osten an Mutkov und Dalov, während sich im Süden Komárov und Mladějovice anschließen.
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1326 als Thechanow, doch seine Gründung geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als Olmützer Bischöfe die Besiedlung des Gebietes vorantrieben. Im 14. Jahrhundert wechselte Paseka mehrfach die Besitzer, darunter die Herren von Sovinec und später den Deutschen Orden. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort mit deutschen Siedlern wiederaufgebaut. Bis zur Vertreibung der Deutschen nach 1945 blieb die Bevölkerung überwiegend deutschsprachig.
Prägend ist die romanische Kirche der hl. Kunigunde, deren barocke Umgestaltung auf den Hochmeister Maximilian Franz von Österreich zurückgeht. Vor der Kirche steht eine Statue des hl. Johannes von Nepomuk. Die Gemeinde umfasst heute die Ortsteile Karlov und Pasecký Žleb sowie das ehemalige Sanatorium. Die hügelige Landschaft mit ihren Wäldern und Bächen lädt zu Wanderungen ein.