Sehenswürdigkeiten in Pfons

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Anstaltskapelle St. Michael
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Sehenswürdigkeiten in Pfons

5
Pfarrkirche Matrei
Anstaltskapelle St. Michael
Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und Reste des ehem. Friedhofs
Kath. Filialkirche hl. Margareta
Johanneskapelle

Auf der Karte

Pfons liegt im Tiroler Wipptal, östlich der Sill und direkt an der Grenze zu Matrei am Brenner. Das Gebiet erstreckt sich von der Sill im Westen bis zu den Tuxer Alpen im Osten, wo die Grünbergspitze auf über 2700 Meter aufragt. Die tiefste Stelle befindet sich bei 880 Metern. Die Landschaft wird von Bächen wie dem Falkasanerbach und dem Riggelesbach durchzogen, die alle in die Sill münden. Ein Großteil des Geländes ist bewaldet oder wird als Alm genutzt, während hochalpines Gelände und landwirtschaftliche Flächen den Rest ausmachen.

Der Name Pfons könnte von „phanes“ für Berghang oder „pons“ für Brücke stammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1030 als „Pfans“, während der Ortsteil Schöfens 1315 als „Schevens“ auftaucht. Eine Burg oberhalb von Schöfens, später Burg Arnholz genannt, wurde bereits 1257 erwähnt und gehörte dem Geschlecht der Arnholzer. Im 16. Jahrhundert erhielt sie einen Rundturm. Pfons war ab 1811 eine eigenständige Gemeinde, bis es 2022 in Matrei am Brenner aufging.

Prägend für Pfons sind historische Bauwerke wie die Burg Arnholz und die Latschburg sowie mehrere Kirchen und Kapellen. Früher spielte der Abbau von Matreier Marmor eine wichtige Rolle, der etwa im Burgtheater oder im Naturhistorischen Museum in Wien verbaut wurde. Heute ist der Ort durch die Brennerbahn und die nahe Brennerautobahn gut an das Verkehrsnetz angebunden.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.205
Fläche
21,7 km²
Seehöhe
1043 m
Bezirk
Matrei am Brenner

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