Pförring liegt in der Hallertau, eingebettet in die weiten Donauauen mit ihren Altwassern, die vom Kelsbach gespeist werden. Südlich des Ortes fließt die Donau vorbei, während sich im Norden die sanften Hügel des Jura erheben. Der Markt ist etwa 25 Kilometer von Ingolstadt und 95 Kilometer von München entfernt und bildet mit Münchsmünster ein Doppelgrundzentrum in der Planungsregion Ingolstadt.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Römerzeit zurück, als hier das Castrum Celeusum stand, eines der Limeskastelle. Später wurde Pförring als „Faringa“ erstmals urkundlich erwähnt und diente Karl dem Großen als Sammelpunkt für einen Feldzug gegen den bayerischen Herzog Tassilo III. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Handelsplatz, wovon das Privileg zum Brückenschlag über die Donau zeugt. Die Bambergische Propstei prägte über Jahrhunderte das Leben in Pförring, bis ihre Besitzungen an Georg von Gumppenberg übergingen.
Heute besticht der Ort durch seine katholischen Kirchen und das Kleinhäuslermuseum, das Einblicke in das ländliche Leben vergangener Zeiten gibt. Der TSV Pförring organisiert alljährlich ein Volksfest und bietet ein breites Sportangebot. Regelmäßige Veranstaltungen wie der Leonhardi-Ritt oder der Adventsmarkt bereichern das kulturelle Leben. Die Umgebung mit der Burgruine Ettling lädt zu Ausflügen ein.