Plerguer liegt in der Bretagne, etwa 18 Kilometer südöstlich von Saint-Malo entfernt. Die Gemeinde wird von zwei kleinen Flüssen begrenzt: dem Meleuc im Westen und dem Biez Jean im Osten. Sie gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude und grenzt an Orte wie Roz-Landrieux und Baguer-Morvan. Eine autobahnartig ausgebaute Straße führt durch das Gebiet, das auch einen eigenen Bahnanschluss bietet.
Erstmals erwähnt wird Plerguer in historischen Quellen als Teil einer größeren Region, die von Landwirtschaft und Handel geprägt war. Später entwickelte sich die Gemeinde durch den Bau von Klöstern und Burgen, die bis heute das Bild prägen. Die Eisenbahnanbindung brachte zusätzliche Bedeutung für den regionalen Verkehr.
Besonders bekannt ist Plerguer für seine historischen Bauwerke. Dazu zählen ein Menhir, der als Kulturdenkmal gilt, eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert und ein Kloster, das in einem alten Schloss untergebracht ist. Auch mehrere Schlösser und Kapellen zeugen von der langen Geschichte des Ortes. Eine Partnerschaft verbindet Plerguer mit einem Stadtteil von Coesfeld in Deutschland.