Poděbrady liegt in der Mittelböhmischen Region am rechten Ufer der Elbe, etwa acht Kilometer südöstlich von Nymburk. Die Stadt ist als Heilbad bekannt und erstreckt sich in einer von der Elbe geprägten Landschaft.
Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem 12. Jahrhundert, doch seine Wurzeln reichen bis zu einer alten Furt über die Elbe zurück, die an einem wichtigen Handelsweg von Prag nach Schlesien lag. Im 13. Jahrhundert entstand hier eine Burg, um die sich eine Siedlung entwickelte. Georg von Podiebrad verlieh dem Ort die Stadtrechte, doch die Stadt erlebte auch Zerstörungen, etwa durch Brände im 17. und 19. Jahrhundert.
Poděbrady ist geprägt durch sein Renaissance-Schloss, das auf einer älteren Burg errichtet wurde, sowie durch historische Kirchen wie die Heilig-Kreuz-Kirche. Ein markantes Denkmal erinnert an König Georg von Podiebrad. Die Stadt entwickelte sich zudem zu einem Heilbad, nachdem im frühen 20. Jahrhundert eine Mineralquelle entdeckt wurde. Persönlichkeiten wie der böhmische König Georg von Podiebrad oder die Mutter von Franz Kafka wurden hier geboren.