Opolany liegt in der Mittelböhmischen Region, am rechten Ufer der Cidlina, zwischen diesem Fluss und dem Sánský kanál. Nördlich erhebt sich der Hügel Oškobrh, während die Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov im Südosten die Cidlina überquert. Die Autobahn D 11 führt südlich am Ort vorbei, und Nachbarorte sind unter anderem Vlkov pod Oškobrhem im Norden und Libice nad Cidlinou im Westen.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1228, als das Dorf zum Besitz des Benediktinerinnenklosters auf der Prager Burg gehörte. Im 15. Jahrhundert gelangte es in weltliche Hände und wurde später Teil der Herrschaft Podiebrad. Georg von Podiebrad ließ den Sánský kanál anlegen, der der Bewässerung der Fischteiche diente. Im 19. Jahrhundert war Opolany ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf mit Schule und Wirtshaus, bevor es nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften zur eigenständigen Gemeinde wurde.
Heute besteht Opolany aus den Ortsteilen Kanín, Opolánky, Opolany und Oškobrh. Sehenswert sind die evangelische Kirche aus dem Jahr 1893 und der evangelischer Friedhof, der 1899 angelegt und 1989 zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Der Berg Oškobrh dient nicht nur als Aussichtspunkt, sondern ist auch eine archäologische Fundstätte.