Příbor liegt im Nordosten Mährens und zieht sich am Fluss Lubina entlang. Umgeben von den Vorbergen der Beskiden bietet die Stadt Ausblicke auf bekannte Burgen wie Štramberk und Hukvaldy sowie den Radhošť.
Die Stadt entstand in der frühen mährischen Kolonisationszeit und wurde erstmals 1251 als Vriburch erwähnt. Seit dem 14. Jahrhundert gehörte sie zum Bistum Olomouc und entwickelte sich durch das Schulwesen, darunter ein Gymnasium der Piaristen, das 1694 gegründet wurde. Im 19. Jahrhundert wurde Příbor durch den Bau der Bahnstrecke Studénka–Štramberk an das Eisenbahnnetz angebunden und während des Zweiten Weltkriegs dem Deutschen Reich zugeschlagen.
Příbor ist vor allem als Geburtsstadt Sigmund Freuds bekannt, dessen Geburtshaus heute ein Museum beherbergt. Das historische Zentrum steht unter Denkmalschutz, und die Stadtarchitektur mit Bürgerhäusern prägt das Bild. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Bonifác Buzek oder der Historiker Berthold Bretholz stammen aus Příbor.