Štramberk liegt eingebettet in einem Talkessel des mährischen Berglands, umgeben von markanten Erhebungen wie dem Burgberg, der Bílá hora und dem Kotouč. Östlich von Nový Jičín gelegen, wird die Stadt von den Ausläufern der Beskiden geprägt, während im Westen das Tal der Sedlnice vorbeizieht. Nachbarorte wie Kopřivnice oder Životice u Nového Jičína grenzen an das Gebiet, das zugleich Teil des Naturparks Podbeskydí ist.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im frühen 13. Jahrhundert, doch seine Geschichte reicht weiter zurück – etwa mit einer legendären Schlacht gegen die Mongolen im Jahr 1241. Im Mittelalter entwickelte sich Štramberk zu einer blühenden Bergstadt, die 1359 Stadtrechte erhielt. Später wurde es durch politische Veränderungen geprägt, etwa die Eingliederung ins Deutsche Reich nach dem Münchner Abkommen.
Heute ist die Stadt vor allem für ihre Burgruine mit dem markanten Aussichtsturm bekannt, der auf dem Burgberg thront. Die Umgebung bietet weitere Sehenswürdigkeiten wie die Šipka-Höhle oder den botanischen Garten in einem alten Kalksteinbruch. Typisch sind auch die traditionellen Holzhäuser und das süße Gebäck „Štramberker Ohren“, das an eine historische Legende anknüpft. Persönlichkeiten wie der Weltreisende Jiří Hanzelka verbinden die Stadt mit überregionaler Bedeutung.